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SystemTera® | Bedienungsanleitung SystemTera.App
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Bedienungsanleitung SystemTera.App

Die SystemTera.Server und die App SystemTera.Mobile unterstützen in der neuen Version 2.4 einen direkten Zugang zum SystemTera.Server im lokalen Netzwerk, der auch ohne Cloud verwendet werden kann.

1      Bedienungsanleitung App

1.1       Anmeldung an der SystemTera Cloud

1.2       Anlagenliste

1.3       Anmeldung an einer Private Cloud

1.4       Anlagen ohne Cloud (Inselbetrieb)

1.5       Mischbetrieb von Cloud und lokalem Zugang

1.6       Anlage von einer anderen Cloud einrichten

1.7       Einstellungen schützen

1.8       Übertragung von Visualisierungs – Schema und Benutzerdaten an den Server

 

1                         Bedienungsanleitung App

1.1                    Anmeldung an der SystemTera Cloud

Nach der Installation der SystemTera.App bzw. nach einem Zurücksetzen der Daten wird der Anmeldungs­bild­schirm angezeigt. Sobald Benutzerdaten vorhanden sind, wird diese Maske beim Start der App übersprungen und der Anwender wird sofort auf die Anlagenliste weiter­geleitet.

 

Abbildung 1

Abbildung 1

 

Um das Anmelden flüssiger zu gestalten wird ein eigenes Layout angezeigt, wenn die Tastatur sichtbar ist. Damit ist garantiert, dass alle relevanten Controls sichtbar sind. Mit einem Klick auf „An Cloud anmelden“ wird versucht eine Verbindung zur Standard Cloud zu erstellen. Diese ist die BeKa-Cloud und hat die Adresse https://cloud.systemtera.com.

 

Abbildung 2: Layout mit angezeigter Tastatur

Abbildung 2: Layout mit angezeigter Tastatur

Kann die Anmeldung nicht durchgeführt werden, wird dies mit einer entsprechenden Meldung angezeigt. Wenn Benutzername oder Kennwort leer ist bzw. nur Leerzeichen enthält, ist der Anmelden Button ausgegraut.

 

Abbildung 3: Fehler während des Anmeldevorganges

Abbildung 3: Fehler während des Anmeldevorganges

Ist Benutzername oder Kennwort falsch wird eine entsprechende Meldung angezeigt. Um Brute Force Attacken zu verhindern wird von Seite der Cloud Cloud die Anmeldung nach drei Fehlversuchen für eine bestimmte Zeit unterbunden.

1.2                    Anlagenliste

Nach erfolgreicher Anmeldung wird der Benutzer auf die Anlagenliste weitergeleitet und ein Abgleich der Daten mit der Cloud initiiert. Gleichzeitig wird bei der ersten Anmeldung in den lokalen Einstellungen ein Eintrag für die Standard-Cloud erstellt und mit den bekannten Daten (Url, Benutzernamen und verschlüsseltem Kennwort) befüllt. Nach der erfolgreichen Synchronisierung der Anlagenliste wird diese ebenfalls lokal gespeichert.

Abbildung 4: Anlagenliste

Abbildung 4: Anlagenliste

Bei erneuten Starts der Anwendung werden die lokal gespeicherten Benutzerdaten für eine automatische Anmeldung an der Cloud verwendet, und der Anwender wiederum direkt auf sein Schema weitergeleitet.

Gegenüber älteren App Versionen wurde das Verhalten des Cloud-Symbols in der Titelzeile geändert. Wurde keine Standard Cloud-Verbindung eingerichtet, wird kein Symbol angezeigt. Besteht eine aktive Verbindung zur Cloud, wird ein ausgefülltes Cloud-Symbol angezeigt. Sollte die Verbindung zur Cloud verloren gegangen sein, wird wie bisher lediglich der Umriss des Cloud-Symbols angezeichnet.

Eine Neuerung ist die Einführung einer Toolbar am oberen Rand der Maske.

·      Mit dem Lupensymbol ist es möglich, die Liste der Anlagen nach Anlagen- oder Schemanamen zu filtern.

·      Obwohl die Anlagenliste bei jedem Start mit der optional vorhandenen Cloud synchronisiert wird (gilt nicht, falls die Anwendung nur in den Vordergrund gebracht wird), kann mit dem „Refresh“ Button jederzeit manuell ein Abgleich initiiert werden. Der Refresh „Button“ wird nur angezeigt, wenn eine Standard Cloud konfiguriert ist.

·      Der Zahnrad Button ganz rechts oben öffnet die Einstellungen der SystemTera.App.

Wird die Toolbar nicht benötigt (wenige Anlagen, keine Cloud, …) kann sie ausgeblendet werden. Die Optionen wandern dann je nach Plattform in das Overflow Menü oder sie wird nach oben verschoben. Sie kann von dort jederzeit wieder eingeblendet werden.

1.3                    Anmeldung an einer Private Cloud

Möchte sich ein Benutzer zu einer Private Cloud verbinden, ist die grundlegende Vorgangsweise gleich wie bei der System Tera Cloud, jedoch muss zusätzlich noch der URL angepasst werden. Damit der Einstieg für einen Standard Benutzer der System Tera Cloud so einfach wie möglich ist, gibt es auf dem Startbildschirm keinerlei Möglichkeit die vorbefüllte URL der Cloud zu ändern. Hierfür muss der Benutzer den Button „Ohne Cloud Anmeldung fortfahren“ auswählen. Dies bringt ihn direkt auf die Einstellungsseite.

 

SystemTera-App-Anleitung05

Abbildung 5: Zugangsdaten für Standard Cloud

Unter dem Punkt „Andere Cloud Verbindung“ kann die URL der Private Cloud hinterlegt werden. Die Option Cloud Verbindung muss eingeschaltet werden, wenn sie deaktiviert ist. Nachdem Benutzername, Kennwort und die Cloud URL eingegeben und der Zugang erfolgreich getestet wurde, können die Einstellungen verlassen und die Private Cloud kann identisch mit der SystemTera – Cloud verwendet werden.

1.4                    Anlagen ohne Cloud (Inselbetrieb)

Die SystemTera.App kann auch ohne Cloud Verbindung betrieben werden. Hierfür ist – analog zu den Benutzern einer Private Cloud – auf dem Startbildschirm die Option „Ohne Cloud Anmeldung fortfahren“ zu wählen.

 

Abbildung 6 : Einstellungen

Abbildung 6 : Einstellungen

In den Einstellungen kann mit dem „+“ Symbol rechts oben eine neue, lokale Anlage erstellt werden.

 

Abbildung 7 : Liste der Anlagen in den Einstellungen

Abbildung 7 : Liste der Anlagen in den Einstellungen

 

Abbildung 8 : Einstellungen einer manuell hinzugefügten Anlage

Abbildung 8 : Einstellungen einer manuell hinzugefügten Anlage

Für die neue Anlage können nun ein Name, die Benutzerdaten, die Server ID sowie die Art des Zugriffs angegeben werden. Werden mehrere Server mit gleichen Anmeldedaten ohne Cloud betrieben, können die Anmeldedaten des Anwenders auch unter den „Standard Zugangsdaten“ hinterlegt und verwendet werden.

Befindet sich der Server der neuen Anlage im gleichen Netzwerk wie das mobile Endgerät mit der SystemTera.App, kann über das Lupensymbol bei der Server ID eine Suche ausgelöst werden.

Abbildung 9: Suche nach SystemTera Servern im lokalen Netzwerk

Abbildung 9: Suche nach SystemTera Servern im lokalen Netzwerk

 

Scheint der gewünschte Server in der darauf folgenden Übersicht auf, kann er ausgewählt und damit seine Server ID ohne explizite Eingabe übernommen werden.

Für den direkten Server Zugriff können zwei Verschiedene Varianten ausgewählt werden:

·    Über Server ID suchen: In diesem Modus wird versucht, einen Server mit der angegeben Server ID im lokalen Netzwerk zu finden. Diese Methode ist zu bevorzugen, wenn sich der Server im gleichen Netzwerk Segment befindet und auf DHCP konfiguriert ist – also jederzeit eine neue IP Adresse erhalten kann.

·    Über Adresse erreichen: Falls die Adresse oder der Hostname (DNS) des Servers bekannt ist und auch fix bleibt, kann diese hier angegeben werden.

Mit Zugang testen können die eingegeben bzw. ermittelten Daten überprüft werden.

Wir eine Anlage nicht mehr benötigt, kann sie über den Button „Anlage verwerfen“ nach Beantwortung einer Rückfrage wieder aus der SystemTera.App entfernt werden.

Der Inselbetrieb muss immer dann vorübergehend aufgehoben werden, wenn Änderungen am Visualisierungsschema über Manager und Cloud festgelegt und an den Server übertragen werden sollen.

1.5                    Mischbetrieb von Cloud und lokalem Zugang

Zusätzlich zum reinen Cloud gestützten bzw. nur lokalen Zugriff gibt es auch die Möglichkeit, beide Varianten zu mischen. In diesem Fall wird im Normalfall die Cloud gestützte Verbindung verwendet. Befindet sich der Server im gleichen Netzwerk wie die App, kann entweder manuell oder automatisch auf den lokalen Zugang umgeschaltet werden. Damit dieser Misch­betrieb eingerichtet werden kann, muss eine Standard Cloud mit gültigen Benutzerdaten konfiguriert sein (siehe erster Abschnitt).

Nach dem Laden der Anlagen aus der Cloud werden diese in der Anlagenübersicht angezeigt. Initial sind alle Anlagen in der Liste auf reinen Cloudbetrieb konfiguriert.

Durch Wechsel in die Einstellungen und Klick auf die Kachel mit der Zahl der Anlagen (siehe Abbildung 6) kann die Liste der Anlagen in den Einstellungen (siehe Abbildung 7) geöffnet werden.

Als Informationen werden angezeigt ob es eine Adressinformation aus der Cloud gibt, sowie ob der Server auch über einen lokalen Zugang benutzt wird. Über diesen Eintrag kann auf die Einstellungsseite der jeweiligen Anlage gewechselt werden.

 

Abbildung 10: Einstellungen zu einer aus der Cloud automatisch eingetragenen Anlage

Abbildung 10: Einstellungen zu einer aus der Cloud automatisch eingetragenen Anlage

Nachdem der lokale Zugang mit dem Schiebeschalter rechts aktiviert wurde, kann er identisch zu einem rein lokalen Zugang konfiguriert werden. Die Server ID dafür ist schon aus der Cloud bekannt.

Es ist notwendig, auf „Server über Adresse erreichen“ zu wechseln, wenn das mobile Endgerät und der SystemTera Server in verschiedenen Netzsegmenten sind. Das kann z.B. der Fall sein, wenn das mobile Endgerät über WLAN arbeitet, und der WLAN Router für den Funkbereich ein eigenes Netzsegment mit einem separaten DHCP Server betreibt. In diesem Fall muss der Server auf seiner Webseite mit einer fixen IP Adresse versehen werden, die außerhalb der Verwaltungsbereichs eines eventuellen DHCP Servers liegt.

Sind sowohl Cloud als auch direkter Server Zugriff aktiviert, kann im Bereich „Automatisch direkt zugreifen“ eine SSID eines WLANs hinterlegt werden. Beim Betreten dieses WLANs wird versucht, automatisch von der Cloud Verbindung auf die lokale Server Verbindung umzuschalten. Wird das Netz wieder verlassen, wird automatisch wieder auf die Cloud gestützte Verbindung gewechselt. Ist die SSID des WLANs nicht bekannt, kann mit dem Lupensymbol eine Liste von dem Gerät bekannten WLAN Netzen angezeigt und eines ausgewählt werden. Befindet sich das Gerät bereits im gewünschten WLAN, kann dieses mit dem Befehl „Aktuelles WLAN übernehmen“ eingetragen werden.

1.6                    Anlage von einer anderen Cloud einrichten

Es kann auch eine Anlage einer „fremden“ Cloud eingerichtet werden, oder eine Anlage der gleichen Cloud aber aus einem anderen Mandanten. Da die Daten dieser Cloud nicht mit der Anwendung synchronisiert werden, müssen hier sämtliche Informationen manuell eingetragen werden.

Die Einrichtung geschieht ident mit dem manuellen Einrichten einer rein lokalen Anlage im Inselbetrieb. Siehe Abbildung 6Abbildung 7 und Abbildung 8.

Die Daten in den Abschnitten „Allgemein“, „Benutzer Einstellungen“ und „Server Einstellungen“ werden gleich wie bei der Anlage im Inselbetrieb ausgefüllt. Nachdem die Cloud-Verbindung aktiviert wurde, kann die URL der „fremden“ Cloud angegeben werden. Wurde der Server über die lokalen Netzwerksuche gefunden, wird diese bereits mit der URL, welche der Server für die Verbindung zur Cloud verwendet vorausgefüllt. Mit dem Button „Zugang testen“ kann geprüft werden, ob eine korrekte Verbindung zur angegeben Cloud aufgebaut werden kann. Die beiden restlichen Abschnitte „Direkter Server Zugriff“ und „Automatisch direkt zugreifen“, können nach Angabe der Cloud-Daten identisch konfiguriert werden, wie im Abschnitt „Mischbetrieb“.

Mit dem Button „Anlage löschen“ kann ein nicht mehr verwendeter Eintrag aus dem System entfernt werden.

1.7                    Einstellungen schützen

Falls die SystemTera.App auf einem öffentlich zugänglichen Gerät (z.B. Tablett an der Wand) ausgeführt wird, ist es möglich die Einstellungen mittels eines Pins zu schützen. Dieser kann in den Einstellungen unter „Einstellungen schützen“ aktiviert und eingegeben werden.

Abbildung 11: Pin-Eingabe

Abbildung 11: Pin-Eingabe

Nach Eingabe und Bestätigung des gewünschten Pins kann dieser mit „OK“ aktiviert werden. Ab diesem Zeitpunkt ist das Betreten der Einstellungen nur mehr nach Eingabe des zuvor festgelegten Pins möglich. Kehrt das Gerät aus dem Sperrbildschirm zurück bzw. wird die SystemTera.App wieder in den Vordergrund gebracht während die Einstellungen aktiv sind, ist eine erneute Eingabe des Pins notwendig.

1.8                    Übertragung von Visualisierungs – Schema und Benutzerdaten an den Server

Damit die App sich direkt mit einem Server verbinden kann, muss der Server alle notwendigen Informationen über die Gestaltung der Visualisierung, die zulässigen Benutzer, und die Zuordnung von Rechten zwischen Benutzern und Visualisierung kennen.

Diese Informationen werden im Datenobjekteditor gemeinsam mit den Informationen über Busobjekte, Datenobjekte und Regeln an den Server übermittelt.

Damit nach einer Änderung der Visualisierung diese Änderung auch im direkten Zugang verfügbar ist, muss nach jeder Änderung eines Visualisierungsschemas die Konfiguration neu an den Server geschickt werden.