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SystemTera® | Datenobjekte in SystemTera
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Datenobjekte in SystemTera

Datenobjekte in SystemTera

Datenobjekte

Datenobjekte sind Elemente, auf die Busobjekte gemappt werden können. Datenobjekte können zu weiteren Berechnungen, in Regeln, in Visualisierungen herangezogen werden und auch wieder in Busobjekte geschrieben werden.

Im SystemTera.Manager können folgende Datenobjekte verwendet werden:

  • Ordner: Dienen zur Strukturierung der Datenobjekte und können beliebig tief verschachtelt werden. In einem Order können wieder alle möglichen Datenobjekte und Funktionsbausteine enthalten sein.
  • Alarm
  • Ausdehnungsgefäß
  • Ausdehungsautomat
  • Brenner
  • Gaszähler
  • Generisches Datenobjekt
  • Hackschnitzellager
  • Impulszähler
  • Jalousie
  • Kältemaschine
  • Kessel
  • Licht
  • Manometer
  • Öltank
  • Pelletslager
  • Pufferspeicher
  • Pumpe
  • Schalter
  • Solaranlage
  • Solarpanel
  • Stromzähler
  • Temperatursensor
  • Ventil
  • Wärmemengenzähler
  • Wärmetauscher
  • Warnung
  • Weiche

Bei der Erzeugung eines Datenobjekts werden automatisch die Default-Attribute (D) angelegt. Nicht alle Datenobjekte haben auch Default-Attribute. Optional mögliche Attribute (m) können manuell hinzugefügt werden.

In den Datenobjekt-Attributen werden die Werte der gemappten Busobjekt-Attribute abgelegt und zur Verfügung gestellt. Diese Werte können an die Cloud übergeben werden, um dort abgespeichert und für Auswertungen verwendet werden zu können. Diese Datenübergabe kann auch in „realtime“ zu Monitoring-Zwecken erfolgen.

Funktionsbausteine

Funktionsbausteine verwenden Werte von Datenobjekt-Attributen und führen damit Funktionen aus. Ihr Ergebnis kann wieder in Datenobjekt-Attributen abgelegt werden. Aktuell stehen folgende Funktionsbausteine zur Verfügung:

  • Impulsgeber: Erzeugt eine definierte Zahl von Impulsen abgeleitet aus der Veränderung eines absoluten Zählerstands (z.B. Wärmemengenzähler oder Stromzähler).Zählerveränderungen bei ausgeschaltetem SystemTera.Server werden nicht in Impulse umgewandelt!
  • Impulsschalter: Manche Signale müssen auf Flanken ausgewertet werden, was die Kenntnis des vorhergehenden Zustands impliziert. Die Speicherung des vorhergehenden Zustands erfolgt unbemerkt für den Anwender automatisch im Funktionsbaustein Impulsschalter.
  • Interpolation Zielwert Erreichung: Berechnet die Zeit, die mittels linearer Interpolation berechnet voraussichtlich bis zum Erreichen eines bestimmten Zielwerts benötigt wird, sobald aktueller Messwert oder Zielwert sich ändern. Als zeitliche Basis wird die letzte von der Systemzeit übergebene Sekunde verwendet.
  • Jalousieautomatik:Automatisiert die Bedienung einer Jalousie für Sichtschutz, Entblendung und / oder Beschattung.
    Wenn die Kriterien für mehrere Funktionen erfüllt sind, wird nach folgenden Prioritäten bestimmt, welche Funktion aktiv ist:
    1. Automatiksperre
    2. Aussperrschutz
    3. Sichtschutz
    4. Entblendung
    5. Beschattung
    Die Endposition wird nicht angefahren, wenn die Funktion durch Beginn einer anderen Funktion mit höherer Priorität beendet wird. In diesem Fall wird direkt die Startposition der neuen Funktion angefahren.
    Um die Aktivierung von z.B. der Beschattung bei der Jalousie auch von der Sonneneinstrahlung oder der Außentemperatur abhängig machen zu können, kann zentral ein Funktionsbaustein für die Entscheidung über die Aktivierung verwendet werden. Bei allen dafür gewünschten Jalousiebausteinen kann dann der Parameter „Beschattung“ mit dem Ergebnis dieser zentralen Entscheidung verknüpft werden. (Für die Entscheidung, ob die notwendige Temperatur oder Sonneneinstrahlung erreicht ist, kann z.B. ein Zweipunktregler verwendet werden.)
  • Lineare Funktion: Berechnet das Ergebnis nach folgender Formel: 
  • Maximum: Dieser Funktionsbaustein errechnet das Maximum einer Wertemenge.
  • Minimum: Dieser Funktionsbaustein errechnet das Minimum einer Wertemenge.
  • Nicht: Die Negierung des Eingangs wird bei jeder Änderung des Eingangswertes durchgeführt, wenn die Bedingung dem Funktionsblock erlaubt, aktiv zu sein.Zusätzlich dazu wird der negierte Eingang am Ausgang ausgegeben, wenn die Bedingung den Funktionsblock vom inaktiven in den aktiven Zustand versetzt.
  • Oder: Die Oder-Verknüpfung der Eingänge wird bei jeder Änderung eines Eingangswertes durchgeführt, wenn die Bedingung dem Funktionsblock erlaubt, aktiv zu sein.Zusätzlich dazu wird die Oder-Verknüpfung der Eingänge am Ausgang ausgegeben, wenn die Bedingung den Funktionsblock vom inaktiven in den aktiven Zustand versetzt.
  • Polynom: Dieser Funktionsbaustein errechnet einen Wert mit folgendem Polynom:

    Eine Division durch 0 führt zum Ergebnis Max bzw. 9007199254740992, falls Max nicht belegt ist.
  • Potenz: Berechnet das Ergebnis nach folgender Formel: 
  • RGB Farbe auf RGBW aufteilen: Erlaubt das Aufteilen einer RGB-Farbe auf die 4 RGBW-Farbkanäle rot-grün-blau-weiß
  • RGB Farbe aufteilen: Erlaubt das Aufteilen einer RGB-Farbe auf die 3 RGB-Farbkanäle rot-grün-blau
  • RGB kombinieren: Erlaub das Kombinieren der 3 RGB-Farbkanäle rot-grün-blau zu einer RGB-Farbe
  • Szenensteuerung: Erlaubt die Szenensteuerung von Licht & Jalousien
  • Und: Die Und-Verknüpfung der Eingänge wird bei jeder Änderung eines Eingangswertes durchgeführt, wenn die Bedingung dem Funktionsblock erlaubt, aktiv zu sein.Zusätzlich dazu wird die Und-Verknüpfung der Eingänge am Ausgang ausgegeben, wenn die Bedingung den Funktionsblock vom inaktiven in den aktiven Zustand versetzt.
  • Wenn: Berechnet ein Ergebnis nach einer Wenn-Dann-Logik.
    Die Ausgabe des WennWert / WennNichtWert am Ausgang wird bei jeder Änderung eines Eingangswertes durchgeführt, wenn die Bedingung dem Funktionsblock erlaubt, aktiv zu sein.
    Zusätzlich dazu wird der WennWert / WennNichtWert am Ausgang ausgegeben, wenn die Bedingung den Funktionsblock vom inaktiven in den aktiven Zustand versetzt.
  • Wert Wiederholer: Gibt in regelmässigen Abständen einen Wert wieder am Ausgang aus.
  • Zeitschalter: Erlaubt das Setzen eines Datenobjekt-Attributs in zeitlicher Abhängigkeit
  • Zustandsüberwachung: Berechnet ein Ergebnis in Abhängigkeit zweier Vergleiche nach einem bestimmten Zeitraum
    Die Ausgabe des WennWert / WennNichtWert am Ausgang wird bei jeder Änderung eines Eingangswertes durchgeführt oder der Timer dafür gestartet, wenn die Bedingung dem Funktionsblock erlaubt, aktiv zu sein.
    Zusätzlich dazu wird der WennWert / WennNichtWert am Ausgang ausgegeben oder der Timer dafür gestartet, wenn die Bedingung den Funktionsblock vom inaktiven in den aktiven Zustand versetzt.
  • Zweipunktregler: Ein Zweipunktregler ist ein unstetig arbeitender Regler mit zwei Ausgangszuständen.

Enumerationstypen

Darüber hinaus gibt es noch Enumerationstypen, die zur Beschreibung / Beschriftung von numerischen Optionswerten dienen.