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SystemTera® | Versionsinformation SystemTera 2.20
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Versionsinformation SystemTera 2.20

Neue oder verbesserte Funktionalität

[STA-2640] – Tarifschnittstelle zu Awattar Stundentarif

SystemTera.Server haben ein neues Busobjekt zur Verfügung, um auf Awattar Tarifdaten zugreifen zu können. (Siehe Awattar API). Das Objekt kann unter der Ethernet Schnittstelle angelegt werden.

Eigenschaften des Awattar Busobjekts

Tarif URL: Server + Request Pfad für den Tarif Datenservice
Authorization Token: optional; muss nur gesetzt werden, wenn nicht der Standard Token verwendet werden soll
Tarifupdate frühestens ab: Bestimmt, ab welcher Uhrzeit im laufenden Betrieb versucht wird, die Tarifinformation für den nächsten Tag zu ermitteln. Optional; wenn nicht angegeben, wird 14:00 verwendet; bezieht sich auf die Uhrzeit laut lokaler Zeitzone des Servers. Tarifinformationen werden nicht im Dateisystem gespeichert. Wenn der Server neu gestartet wird, werden die Tarifinformationen für den aktuellen Tag so schnell wie möglich abgerufen.
Tarifupdate innerhalb von: Bestimmt, in welchem Zeitraum ab dem frühesten Tarifupdate versucht wird, auf den Awattar Server zuzugreifen. Dauer in Sekunden, optional; wenn nicht angegeben, wird zufällig innerhalb einer Stunde ab dem frühesten Tarifupdate auf den Awattar Server zugegriffen.

Am Awattar Busobjekt verfügbare Attribute

Letzter Awattar Serverzugriff: Datum / Uhrzeit lt. Zeitzone am SystemTera.Server (letzter erfolgreicher Zugriff oder 1.1.2000, wenn noch kein erfolgreicher Zugriff erfolgt ist)
Tarifinfo vorhanden bis: Datum / Uhrzeit oder 1.1.2000 wenn überhaupt keine Tarifinfo vorhanden ist
Tarifinfo ist aktuell: Boolean; gibt an, ob der aktuelle Zeitpunkt mit Tarifinfo hinterlegt ist und die restlichen Funktionen gültige Werte liefern. Wird dann auf 1 gesetzt, wenn zumindest der Tarif für die aktuelle und die folgende Stunde bekannt sind.
Beginn aktueller Tarif: Datum / Uhrzeit, seitdem der aktuelle Arbeitspreis gilt. Das ist bezogen auf Tarifslots, also immer der Anfang der letzten Stunde, auch wenn in der vorherigen Stunde der gleiche Preis gegolten hat.
Wird auf 1.1.2000 gesetzt, wenn für jetzt keine Daten vorhanden sind.
Aktueller Arbeitspreis je kWh: Preis für die Arbeitskomponente des Strompreises ohne USt , Netzgebühr, Grundpreis, oder andere Umlagen zum aktuellen Zeitpunkt, gültig bis zum Ende der aktuellen Stunde in €.
Wird auf 1.000.000,- gesetzt, wenn für jetzt keine Daten vorhanden sind.
Beginn Tarif + 1: Datum / Uhrzeit, ab dem der folgende Tarifslot gilt
Arbeitspreis je kWh Tarif + 1: Preis für die nächste folgende Stunde
Ersparnis je kWh Tarif + 1: Preisdifferenz zwischen dem aktuellen Tarif und dem Tarif im nächsten Stundenintervall in €. Wenn die nächste Stunde teurer ist, ist dieser Wert negativ.
Beginn Tarif + 2: Datum / Uhrzeit, ab dem der 2. folgende Tarifslot gilt
Arbeitspreis je kWh Tarif + 2: Preis für die übernächste folgende Stunde
Ersparnis je kWh Tarif + 2: Preisdifferenz zwischen dem aktuellen Tarif und dem Tarif im übernächsten Stundenintervall in €.
Beginn Tarif + 12:
Aktueller Arbeitspreis je kWh + 12
Ersparnis je kWh im h Intervall + 12: Preisdifferenz zwischen dem aktuellen Tarif und dem Tarif im Stundenintervall in 12h in €. Wenn die nächste Stunde teurer ist, ist dieser Wert negativ.
Position aktueller Stunde in Preissortierung: Wert von 1-24, gibt an, die wievielt billigste Stunde die aktuelle Stunde am heutigen Tag ist. Wenn mehrere Stunden den gleichen Preis haben, liegt die frühere Stunde in der Sortierreihenfolge vorne. Wenn man einen Verbraucher an den günstigsten 3 Stunden am Tag einschalten will, muss man diesen Parameter mit <= 3 vergleichen, und hat dann eine Regel, die 3h Einschaltdauer garantiert.
Wenn keine Daten vom Awattar Server  vorhanden sind, wird der Wert folgendermaßen bestimmt: Die Stunden eines Tages werden ab dem Zeitpunkt „Tarifupdate frühestens ab“ von 24 bis 1 durchnummeriert. Ist der Parameter „Tarifupdate frühestens ab“ also auf 15:00 gestellt, dann hat die Stunde 15:00-16:00 die Nummer 24, 16:00-17:00 die Nummer 23 usw. Die Stunde 14:00-15:00 hat die Nummer 1.
Position aktueller Minute in Preissortierung: Wert von 1-1440, gibt an, die wievielt billigste Minute die aktuelle Minute am heutigen Tag ist. Wenn mehrere Minuten den gleichen Preis haben, liegt die frühere Minute in der Sortierreihenfolge vorne. Wenn man einen Verbraucher an den günstigsten 30 Minuten am Tag einschalten will, muss man diesen Parameter mit <= 30 vergleichen, und hat dann eine Regel, die 30 Minuten Einschaltdauer garantiert.
Wenn keine Daten vom Awattar Server vorhanden sind, wird der Wert folgendermaßen bestimmt: Die Minuten eines Tages werden ab dem Zeitpunkt „Tarifupdate frühestens ab“ von 1440 bis 1 durchnummeriert. Ist der Parameter „Tarifupdate frühestens ab“ also auf 15:00 gestellt, dann hat die Stunde 15:00-16:00 die Minuten 1440 bis 1381, 16:00-17:00 die Minuten 1380 bis 1321 usw. Die Stunde 14:00-15:00 hat die Minuten 60 bis 1.

[STA-2640] – Datei Transfer von FTP in Cloud

SystemTera unterstützt ein neues Modul, mit dessen Hilfe FTP Server in der Umgebung eines SystemTera.Servers automatisiert nach Dateien durchsucht werden können.

Dateien, die den vorgegebenen Suchkriterien entsprechen, werden automatisch in die Cloud übertragen und sind im SystemTera.Manager bei den Anlagenstammdaten in einem eigenen Reiter sichtbar. Sie können von dort auf den lokalen PC des Anwenders heruntergeladen werden. Dateien sind mit 500MB Dateigröße limitiert. Größere Dateien am FTP Server werden ignoriert.

Damit das Modul verwendet werden kann, muss es von Seite SystemTera Electronics im Mandanten der Anlage freigeschaltet sein.

In einer Anlage wird das Modul im SystemTera.Manager als Teil der SystemTera.Server Konfiguration parametriert. Die Parameter sind auf Seite der Datenobjekte als Eigenschaften am Wurzelobjekt (Ordner „Datenobjekte“) zu finden.

releasenotes2-20_ftp

Protokoll: Auswahl aus einem der folgenden Protokolle:
FTP: passives FTP ohne Verschlüsselung
FTPS: passives FTP mit impliziter TLS Verschlüsselung
Rechnername: IP Adresse oder Hostname des FTP-Zielrechners
Port:  Port, unter dem der FTP Server am Zielrechner läuft. Default 21 (bei FTPS mit impliziter Verschlüsselung normalerweise ein anderer Port, z.B. 990).
Benutzername: optionaler Parameter zur Anmeldung mit Benutzer
Kennwort: Optionaler Parameter zur Anmeldung mit Benutzer und Kennwort. Das Kennwort wird mit symmetrischer Verschlüsselung codiert in der Cloud und am SystemTera.Server gespeichert.
Suchintervall: Zeitlicher Abstand, in dem der Zielserver nach Dateien durchsucht wird. Wenn gerade Dateien übertragen werden, findet für die Dauer der Übertragung keine Suche nach neuen Dateien statt. (Wert zwischen 1s und 24h, Default 10min)
Pfade: Liste von Pfaden am ftp Server, die durchsucht werden sollen (Separator „ , “ oder „ ; “).
Dateinamen: Liste von Dateinamen, nach denen gesucht werden kann.
In den Namen können Platzhalter für unbekannte Elemente verwendet werden: „ ? “ für ein Zeichen, „ * “ für null bis viele unbekannte Zeichen. (Wird kein Dateiname eingegeben, werden alle gefundenen Dateien berücksichtigt.)
Zusätzlich können Ersetzungszeichen für das aktuelle Daten / die aktuelle Uhrzeit  verwendet werden, die im Dateinamen bei der Suche durch die aktuellen Werte für die Ersetzungszeichen ersetzt werden:
<d>: Tagesteil des Datums (1-31), variable Anzahl von Stellen
<dd>: Tagesteil des Datums (01-31), fix 2 Stellen (eventuell mit führender 0)
<m>: Monatsteil des Datums (1-12), variable Anzahl von Stellen
<mm>: Monatsteil des Datums (01-12), fix 2 Stellen (eventuell mit führender 0)
<yy>: Jahresteil des Datums (00-99), fix 2 Stellen
<yyyy>: Jahresteil des Datums (0000-9999), fix 4 Stellen)
<h>: Stundenteil der Uhrzeit (0-23), variable Anzahl von Stellen
<hh>: Stundenteil der Uhrzeit (00-23), fix 2 Stellen  (eventuell mit führender 0)
<M>: Minutenteil der Uhrzeit (0-59), variable Anzahl von Stellen
<MM>: Minutenteil der Uhrzeit (00-59), fix 2 Stellen (eventuell mit führender 0)
<s>: Sekundenteil der Uhrzeit (0-59), variable Anzahl von Stellen
<ss>: Sekundenteil der Uhrzeit (00-59), fix 2 Stellen (eventuell mit führender 0)
Übertragene Dateien löschen: legt fest, ob Dateien nach Übertragung in die Cloud am ftp / sftp Server gelöscht werden sollen.
Aktion für übertragene Datei:
  • Keine Aktion: Dateien werden am FTP Server nach Übertragung weder verschoben noch gelöscht. Achtung! In diesem Fall muss unbedingt die Option „Duplikate vermeiden“ verwendet werden, damit Dateien nicht in einer Endlosschleife übertragen werden und die Cloud anfüllen.
  • Übertragene Datei löschen: Dateien werden nach erfolgreicher Übertragung in die Cloud am ftp / sftp Server gelöscht.
  • Übertragene Datei verschieben: Dateien werden nach Übertragung entsprechend der folgenden drei Parameter in andere Verzeichnisse verschoben. Dazu müssen alle Verzeichnisparameter korrekt befüllt sein.
Verzeichnis Übertragung läuft: In dieses Verzeichnis werden Dateien verschoben, nachdem sie erfolgreich auf dem SystemTera.Server zwischengespeichert wurden und die Übertragung in die Cloud begonnen hat. Pfade, die ohne „/“ beginnen, sind relative Pfade zu dem Verzeichnis, in dem die Datei gefunden wurde. Das Verzeichnis wird bei Bedarf automatisch angelegt.
Wenn kein Verzeichnisname angegeben wird, wird die Datei zu diesem Zeitpunkt am FTP Server nicht verschoben.
Wenn der SystemTera.Server während der Übertragung z.B. durch Übermittlung einer neuen Konfiguration neu gestartet wird, bleibt die Datei am FTP Server in diesem Verzeichnis stehen, bis sie manuell wieder in ein Verzeichnis verschoben wird, in dem sie für die automatische Übertragung gefunden werden kann.
Verzeichnis erfolgreich übertragen: In dieses Verzeichnis werden Dateien verschoben, nachdem sie erfolgreich in die SystemTera.Cloud hochgeladen wurden.
Pfade, die ohne „/“ beginnen, sind relative Pfade zu dem Verzeichnis, in dem die Datei gefunden wurde. Das Verzeichnis wird bei Bedarf automatisch angelegt.
Wenn dieser Parameter nicht befüllt wird, findet generell keine Verschiebung von Dateien statt.
Verzeichnis Fehler bei Übertragung: In dieses Verzeichnis werden Dateien verschoben, wenn die Übertragung in die SystemTera.Cloud nicht möglich war. Bei Übertragungsproblemen werden bis zu 50 Versuche unternommen, bevor die Übertragung als nicht möglich gilt.
Pfade, die ohne „/“ beginnen, sind relative Pfade zu dem Verzeichnis, in dem die Datei gefunden wurde. Das Verzeichnis wird bei Bedarf automatisch angelegt.
Wenn dieser Parameter nicht befüllt wird, findet generell keine Verschiebung von Dateien statt.
Duplikate vermeiden: Wenn dieser Parameter gesetzt ist, wird eine gefundene Datei nicht übertragen, wenn eine Datei gleichen Namens für diese Anlage bereits in die Cloud hochgeladen worden ist und dort noch gespeichert ist.

[STA-2665] – Änderung SD Partitionierung auf Server-V

Die Partitionierung auf der Mikro SD Karte des Server – V und Server-VC wurde geändert, um für Anwendungen und persistierte Daten jeweils 1,5GB Kapazität bereit zu stellen (bisher: 256MB).

Behobene Defekte

[STA-2647] – Server Web: Änderung Log Level führt nur zu Neustart

Verhalten bisher:

Wenn über die Web Oberfläche des Servers alle Logeinstellungen gleichzeitig geändert wurden, wurde nach dem Ändern der Log Einstellung der Server neu gestartet und der Log Level wieder aus der Konfiguration initialisiert.

Verhalten neu:

Es ist egal, ob der Log Level für ein oder für alle Logs umgestellt wird. In jedem Fall wirkt sich die Änderung sofort aus, und der Server wird nicht neu gestartet. Bei einem Neustart des Server startet er mit der Logeinstellung, die in der Konfigurationsdatei hinterlegt ist (Default: Log Level Error).

[STA-2649] – Ältere Bestandsanlagen: SystemTera.Server holt sich neue Daten (Benutzer/Visualisierungsschemata) nicht aus Cloud

Verhalten bisher:

Ein SystemTera.Server, für den schon vor langer Zeit der lokale Zugang konfiguriert wurde, holt sich keine Updates der Benutzer- & Visualisierungs-Informationen, auch wenn sie im Manager korrekt gespeichert und der Befehl zum Update korrekt von der Cloud an den SystemTera.Server geschickt wird.

Verhalten neu:

Die bei alten Installationen fehlenden Einträge in der Cloud DB sind ergänzt. Die Aktualisierung von im SystemTera.Server gespeicherten Informationen für den direkten Zugang von App zum Server finden wieder bei allen Servern statt.

[STA-2658] – Datentyp-Konvertierung von Attribut Drehzahl auf ModBus-Attr Ja/Nein funktioniert nicht

Verhalten bisher:

Modulwerte von einem SystemTera.Controller, die als Drehzahl interpretiert wurden, konnten nicht als Ja/Nein Wert konvertiert auf ein anderes Modbus Gerät geschrieben werden, um ein Relais einzuschalten.

Verhalten neu:

Drehzahlen können implizit auf einen Boolschen Ja/Nein Wert konvertiert werden. Werte >=1 werden als Ja interpretiert.

[STA-2668] – WatchDog bestimmt RAM-Verbrauch suboptimal

Verhalten bisher:

Der WatchDog hatte eingebaut, dass ein Reboot erzwungen wird, wenn das nicht genutzte RAM unter ein bestimmtes Limit fällt.

Wenn Datei – Operationen viel lesen oder schreiben, wird das freie RAM von Linux als Cache verwendet. Daher kann das nicht genutzte RAM auf wenige MB schrumpfen, obwohl die aktiven Prozesse wenig RAM brauchen, und so nach einer gewissen Zeit über den WatchDog einen Neustart des Servers auslösen.

Verhalten neu:

Server-V und Server-VC verwenden aus /proc/meminfo die Information MemAvailable, in der das Betriebssystem bekannt gibt, wieviel Speicher potentiell nutzbar wäre, wenn ein Prozess das vom Betriebssystem anfordern würde. Das beinhaltet auch alle Caches, die das Betriebssystem für nicht notwendig findet. Häufige und längere Dateioperationen habe damit keinen Einfluß auf den Watchdog mehr. Der Watchdog löst einen Neustart aus, sobald das Betriebssystem weniger als 10MB RAM verfügbar machen kann.

Server-S verhalten sich weiter wie bisher, weil die dort verwendete ältere Linux Version die benötigte Information noch nicht zur Verfügung stellt.

[STA-2669] – Abweichende Spaltenbreite in Tabelle wird nicht richtig dargestellt

Verhalten bisher:

Die Spaltenbreite, die in Properties einer Datenreihe in einer Tabelle festgelegt werden kann, hat seit dem Update auf die neuen DevExpress Libraries keine Auswirkung auf die Darstellung der Tabelle.

Verhalten neu:

Das Problem ist behoben.

[STA-2670] – Seit neuer GUI Lib: Label Zeilenabstände zu groß

Verhalten bisher:

Die Zeilenabstände von Beschriftungen sind bei der Umstellung auf die neuen DevExpress Libraries gewachsen.
Dadurch ist die Höhe von Beschriftungen größer geworden, und Elemente in bestehenden Schemata sehen unsauber positioniert aus bzw. überdecken teilweise andere Elemente.

Verhalten neu:

Das Problem ist behoben.

[STA-2671] – In seltenen Fällen können Werte von Analogeingängen bis zum nächsten Reboot nicht gelesen werden

Verhalten bisher:

In seltenen Fällen konnte beim Server-V die Analogeingänge aufhören, neue Werte auszulesen. (Dieser Fehler ist bisher bei einem Server nach ca. 1 Jahr Betrieb beobachtet worden.) Das Problem wurde durch eine Blockierung der Device Datei auf Ebene des Betriebssystems verursacht.

Verhalten neu:

Wenn der Server für 5 Minuten keine Werte vom Analogeingang lesen kann, weil die Device Datei vom Betriebssystem her nicht gelesen werden kann (Fehlermeldung „Resource temporarily unavailable“), wird ein Reboot des Linux Betriebssystems ausgelöst.