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SystemTera® | Versionsinformation SystemTera 2.21
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Versionsinformation SystemTera 2.21

Neue oder verbesserte Funktionalität

Aufzeichnung von Messwerten direkt am SystemTera.Server

Beginnend mit Version 2.21 wird die Infrastruktur für ein neues Konzept zur Datenaufzeichnung geschaffen. Mit Hilfe des neuen Moduls LocalDataStorage können Daten in 4 wählbaren Aufzeichnungsdichten auf einem USB Stick am Server aufgezeichnet werden:

  • Je Änderung eines Werts
  • Schnell (konfigurierbar, ab alle 100ms)
  • Mittel (konfigurierbar, ein Vielfaches von der bei Schnell gewählten Einstellung)
  • Langsam (konfigurierbar, ein Vielfaches von der bei Schnell gewählten Einstellung)

Die Einstellung, was z.B. „schnell“ bedeutet, wird pro Server einmal getroffen. Bei den einzelnen Datenobjekten wird dann nur mehr eine der 4 Aufzeichnungsdichten ausgewählt, und nicht die konkrete Zeit eingestellt.

Alte Daten können nach einer gewählten Zahl von Tagen automatisch verworfen werden.

Das Konzept unterscheidet sich wesentlich von der bisherigen Datenaufzeichnung auf einem USB Stick als .csv Datei:

  • Der Manager erhält eine Funktion, um die Daten im Fernzugriff über die Cloud exportieren zu können (ab Version 2.22, Q1 2018)
  • Der Manager kann in der Visualisierung Grafiken aus diesen Daten erzeugen (ab einer späteren Version)
  • Apps können als Widget Grafiken aus diesen Daten erzeugen, auch im direkten Zugriff auf den Server und ohne Verbindung mit der Cloud (ab einer späteren Version)
  • Daten werden binär und strukturiert aufgezeichnet.
  • Es ist nicht geplant, den USB Stick zur Nutzung der Daten zu entfernen.
  • Der Server stellt den anderen Komponenten (Cloud, Apps) ein API zur Verfügung, um die aufgezeichneten Daten gezielt abfragen zu können. Es können statt der Detaildaten auch voraggregierte Daten in vordefiniertem Raster (Viertelstunden, Tage, Monate) abgefragt werden, um z.B. Überblicksgrafiken erzeugen zu können, ohne alle Rohdaten übertragen zu müssen. (ab Version 2.21)

Dieses Modul wird ab Version 2.22 allgemein zur Verfügung stehen. In der aktuellen Version steht es für Feldversuche bei ausgewählten Testkunden zur Verfügung.

[STA-2599] – Neuer Modultyp LocalDataStorage in Cloud & Manager

Cloud und Manager enthalten die Erweiterungen, die für die Einrichtung und Konfiguration des neuen Moduls LocalDataStorage notwendig sind.

[STA-2600] – Neuer Modultyp LocalDataStorage in SystemTera.Server

SystemTera.Server S, SystemTera.Server V und SystemTera.ServerVC unterstützen die lokale Aufzeichnung strukturierter Daten auf einem USB Stick.

[STA-2689] – Neuer Modultyp LocalDataStorage in SystemTera.Server

SystemTera.Server S, SystemTera.Server V und SystemTera.ServerVC unterstützen ein internes API zur Abfrage der mit dem Modul LocalDataStorage aufgezeichneten Daten. Dieses API wird in späteren Versionen von SystemTera.Cloud und den SystemTera.Apps genutzt werden.

Behobene Defekte

[STA-2724] – Neustart mit SignalR Watch Invalidierung

Verhalten bisher:

In Folge von bestimmten Szenarien bei Störungen der Netzwerkverbindungen kann es passieren, dass die Kommunikation abbricht. Während die Kommunikationskomponente in so einem Fall versuchte, erneute  eine Verbindung aufzubauen, konnte es auch zu überflüssigen Neustarts dieser Komponente durch den Software Watchdogkommen.

Verhalten neu:

Bei Verlust der Netzwerkverbindung wird der Software Watchdog weiterhin immer ausreichend oft quittiert, um einen unnötigen Neustart der Kommunikationskomponente zu verhindern.

Das initiale Timeout des Software Watchdogs ist an die im Betriebssystem eingestellte Zahl von SYN Retries und die Worst Case Verzögerung bis zu einem erfolgreichen Retry angepasst.

[STA-2725] – Machmal Restart nach Update verzögert bis Watchdog Eingriff

Verhalten bisher:

Beim Herunterfahren eines Servers kamen mitunter Zombie Zustände vor: der Server wurde laut Log korrekt niedergefahren, hatte aber vor dem endgültigen Ende einen Fehler, der den Neustart verhinderte.
Der Neustart wurde dann verzögert, bis der Watchdog den Prozess hart beendete.

Verhalten neu:

Das Problem tritt nicht mehr auf.

[STA-2727] – Server S: WatchDog verursacht unnötigen Neustart wegen angeblich zu wenig freiem Speicher

Verhalten bisher:

Der Software Watchdog kam manchmal fälschlich zur Ansicht, dass das Linux neu gestartet werden müsse, da der RAM Verbrauch zu hoch wäre. Dies trat vor allem bei Anlagen auf, die auf einem USB Stick .csv Dateien geschrieben haben.

Tatsächlich verwendet das Betriebssystem freies RAM, um Zugriffe auf Massenspeicher zu beschleunigen. Das freie RAM sinkt dadurch unter das als notwendig betrachtete Minimum. Das ist wäre in dem Fall kein Problem, weil das Betriebssytem auf Anfrage diese Pufferspeicher sofort freigeben würde.

Verhalten neu:

Zum freien RAM wird aus /proc/meminfo den Inactive Eintrag addiert. Dadurch wird aus Sicht vom Watchdog auch vom Betriebssystem reservierter, aber freigebbarer Speicher als frei betrachtet.

[STA-2733] – Rechte Problem mit einzelnen mobilen Schemata

Verhalten bisher:

Es konnte vorkommen, dass Anwender mit Rechten auf ein mobiles Visualisierungsschema einer Anlage mehr als dieses eine Visualisierungsschema der Anlage sahen.

Verhalten neu:

Das Problem tritt nicht mehr auf.