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SystemTera® | Versionsinformationen zu SystemTera 2.7.0
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Versionsinformationen zu SystemTera 2.7.0

Inhalt

1 Neue oder verbesserte Funktionalität am Server

1.1 STA-2118 Alle Funktionsbausteine um Bedingung erweitert

Es wurden für alle Funktionsbausteine folgende Neuerung realisiert:

  • Die Konfiguration im SystemTera.Manager unterscheidet nicht mehr bloß nach Eingabe- und Ausgabeparametern. Es werden jetzt unterschiedliche Gruppen unterstützt.
  • Bei allen bereits existierenden Funktionsbausteinen wurde die neue Gruppe „Bedingung“ eingeführt. Damit kann die Ausführung der Regel immer aktiviert, immer deaktiviert oder an eine Bedingung geknüpft werden.
  • Parameter für einen Funktionsbaustein werden nur dann eingeblendet, wenn sie auch notwendig sind. Wird z.B. die Bedingung auf „Immer ausführen“ konfiguriert, so brauchen keine weiteren Details für die Bedingung eingegeben werden – sie weiteren Parameter sind daher unsichtbar.
  • Die Konfiguration kann nur dann an einen SystemTera.Server übermittelt werden, wenn auch alle Funktionsbausteine korrekt konfiguriert sind. Es müssen also alle sichtbaren Pflichtparameter befüllt sein und alle Konstanten, für die ein gültiger Wertebereich definiert ist, in diesem Wertebereich liegen. Gibt es einen Fehler in der Konfiguration eines Funktionsbausteins, wird dieser in gewohnter Manier im Baum der Datenobjekte angezeigt. (Das Speichern einer Konfiguration ist immer möglich.)

Die Bedingung umfasst folgende Parameter:

Funktionsbausteine Bedingungen

  • Ausführen: Bestimmt, ob der Funktionsbaustein deaktiviert ist, immer ausgeführt wird oder nach einer Bewertung einer Bedingung ausgeführt wird.
    [Immer | Nie | Bedingung]
  • Wert: Wert der Bedingung.
  • Operator: Operator der Bedingung.
  • Vergleichswert: Vergleichswert der Bedingung.

Die neue Bedingung wird für alle bereits existierenden Funktionsbausteine auf „Immer“ konfiguriert. Damit ändert sich am Verhalten der bestehenden Konfigurationen nichts.

Die Deaktivierung / Reaktivierung eines Funktionsbausteins durch die Bedingung hat folgende Auswirkungen:

  • Impulsgeber: Keine Ausgabe bei inaktiv, Zählerstandveränderung wird in dieser Zeit ignoriert (z.B. für Zählerwechsel in der Zeit); bei Reaktivierung wird der letztbekannte Zählerstand als Startstand gemerkt und mit diesem Startstand die Ausgabe neu berechnet und ausgegeben.
    ACHTUNG: In Version 2.6.1 wurde der Funktionsbaustein Impulsgeber um die Parameter Modus & Trigger erweitert. In Version 2.7.0 übernimmt die Bedingung diese Funktion.
    Es müssen alle Impulsgeber-Instanzen VOR dem Einspielen von 2.7.0 gelöscht und NACH dem Einspielen von 2.7.0 neu angelegt werden!
  • Interpolation Zielwert Erreichung: Die Ausgänge werden bei der Deaktivierung auf folgende Werte gesetzt:
    • Messwert beim Start: 0 o Zeit seit Start: -1
    • Zeit bis Ziel: -1
    • Ziel nicht erreichbar: 1
    • Delta Messwert: 0

Bei der Reaktivierung wartet der Funktionsbaustein auf den nächsten Trigger und startet erst danach mit der Aktualisierung der Ausgänge.

  • Lineare Funktion: Keine Ausgabe bei inaktiv, bei Reaktivierung wird die Ausgabe neu berechnet und ausgegeben.
  • Nicht: Keine Ausgabe bei inaktiv, bei Reaktivierung wird die Ausgabe neu berechnet und ausgegeben.
  • Oder: Keine Ausgabe bei inaktiv, bei Reaktivierung wird die Ausgabe neu berechnet und ausgegeben.
  • Potenz: Keine Ausgabe bei inaktiv, bei Reaktivierung wird die Ausgabe neu berechnet und ausgegeben.
  • RGB Farbe aufteilen: Keine Ausgabe bei inaktiv, bei Reaktivierung wird die Ausgabe neu berechnet und ausgegeben.
  • RGB Farbe kombinieren: Keine Ausgabe bei inaktiv, bei Reaktivierung wird die Ausgabe neu berechnet und ausgegeben.
  • Szenensteuerung: Keine Ausgabe bei inaktiv, bei Reaktivierung wird die Ausgabe für die aktuelle Szene sofort neu berechnet und ausgegeben.
  • Und: Keine Ausgabe bei inaktiv, bei Reaktivierung wird die Ausgabe neu berechnet und ausgegeben.
  • Wenn: Keine Ausgabe bei inaktiv, bei Reaktivierung wird die Ausgabe neu berechnet und ausgegeben.
  • Wert Wiederholer: Keine Ausgabe bei inaktiv, bei Reaktivierung wird die Ausgabe neu berechnet und ausgegeben.
  • Zeitschalter: Keine Ausgabe bei inaktiv, aktive Timer werden abgebrochen; bei Reaktivierung wird die Ausgabe neu berechnet und ausgegeben bzw. die konfigurierten Timer neu aufgezogen.
  • Zustandsüberwachung: Keine Ausgabe bei inaktiv, aktive Timer werden abgebrochen; bei Reaktivierung wird die Ausgabe neu berechnet und ausgegeben bzw. die konfigurierten Timer neu aufgezogen.

Hinweis

Aufgrund der neuen Parameter ist es notwendig, dass beim Upgrade auf v2.7.0 für JEDEN Funktionsbaustein der Initialisierungs-Code neu generiert wird. Dieser Schritt wird beim Upgrade automatisch durchgeführt und eine Interaktion des Benutzers ist nicht nötig:

  • Es wird eine jede Anlage geöffnet.
    Die aktuelle Konfiguration wird OHNE Änderung gespeichert. Damit wird der Initialisierungs-Code für alle Funktionsbausteine neu erzeugt.
  • Die aktuelle Konfiguration wird an den SystemTera.Server geschickt, wenn der Status vorher NICHT im Zustand „Konfiguration nicht synchron“ war (eine absichtlich gespeicherte, aber NICHT an den SystemTera.Server geschickte Konfig-Änderung).
  • Danach sind alle SystemTera.Server wieder im OK-Status, wenn sie die neue Konfiguration erhalten haben.

SystemTera.Server, die offline sind, bleiben dann im Status „Konfiguration nicht synchron“ und sind damit erkennbar. Ihnen muss möglichst bald eine neue Konfiguration geschickt werden!

1.2 STA-2097 Funktionsbaustein Zweipunktregler

Ein Zweipunktregler ist ein unstetig arbeitender Regler mit zwei Ausgangszuständen.

Verwendungsbeispiel: Um die Aktivierung von z.B. der Beschattung bei einer Jalousie auch von der Sonneneinstrahlung oder der Außentemperatur abhängig machen zu können, kann zentral ein Funktionsbaustein Zweipunktregler für die Entscheidung über die Aktivierung verwendet werden. Der Zweipunktregler wird dafür verwendet, um zu entscheiden, ob die notwendige Temperatur oder Sonneneinstrahlung erreicht ist.

Zweipunktregler

Eingabeparameter

  • Istwert: Istwert wird mit dem Sollwert verglichen.
  • Sollwert: Sollwert wird mit dem Istwert verglichen.
  • Hysterese: Hysterese für die Sollwert Unterschreitung (>= 0).
  • Unterschreitungsverzögerung [s]: Unterschreitungsverzögerung in Sekunden (0..86400).
    Das Ergebnis wird erst mit einer Unterschreitungsverzögerung auf den UnterschreitungsWert gesetzt, wenn das Kriterium für den UnterschreitungsWert durchgehend für die Dauer der Unterschreitungsverzögerung erfüllt ist.
  • Überschreitungsverzögerung [s]: Überschreitungsverzögerung in Sekunden (0..86400).
    Das Ergebnis wird erst mit einer Überschreitungsverzögerung auf den ÜberschreitungsWert gesetzt, wenn das Kriterium für den ÜberschreitungsWert durchgehend für die Dauer der Überschreitungsverzögerung erfüllt ist.
  • UnterschreitungsWert: Dieser Wert wird als Ergebnis zurückgegeben, wenn
    – Istwert (steigend) < Sollwert
    – Istwert (fallend) < Sollwert – Hystere.
    Steigend: Letzter Durchlauf ergab Sollwertunterschreitung
  • ÜberschreitungsWert: Dieser Wert wird als Ergebnis zurückgegeben, wenn nicht UnterschreitungsWert zurückgegeben werden kann.

Ausgabeparameter

  • Ergebnis: Ausgabe des Ergebnisses des Reglers entsprechend Sollwertunter- oder -überschreitung.

Bedingungsparameter

  • Ausführen: Bestimmt, ob der Funktionsbaustein deaktiviert ist, immer ausgeführt wird oder nach einer Bewertung einer Bedingung ausgeführt wird.
    [Immer | Nie | Bedingung]
  • Wert: Wert der Bedingung.
  • Operator: Operator der Bedingung.
  • Vergleichswert: Vergleichswert der Bedingung.
  • Ausgabe bei keiner Ausführung: Erlaubt die Konfiguration der Ausgabe am Ergebnis, wenn der Funktionsbaustein aufgrund der Bedingung NICHT ausgeführt wird.
    [Keine Ausgabe in Ergebnis | UnterschreitungsWert in Ergebnis ausgeben | ÜberschreitungsWert in Ergebnis ausgeben]

1.3 STA-2169 Funktionsbaustein Impulsschalter

Manche Signale müssen auf Flanken ausgewertet werden, was die Kenntnis des vorhergehenden Zustands impliziert. Die Speicherung des vorhergehenden Zustands erfolgt unbemerkt für den Anwender automatisch im Funktionsbaustein Impulsschalter.

Impulsschalter

Eingabeparameter

  • Eingang: Eingang, dessen Flanken vom Impulsschalter in Schaltbefehle umgewandelt werden.
    Numerische Werte werden implizit in binäre Werte umgewandelt:
    Ergebnis = Eingang<>0
  • Impulserkennung: Erlaubt die Konfiguration der Flanke, die in Schaltbefehle umgewandelt werden soll.
    [Steigende Flanke | Fallende Flanke | Jede Flanke]
  • Impulsdauer lang: Mindestdauer eines Impulses (Millisekunden) ab Impulserkennung bis zum Auftreten der nächsten Flanke (egal welcher), um als langer Impuls erkannt zu werden.
    Mindestens 100ms, Maximal 10.000ms
  • Funktion: Funktion des Impulsschalters.
    [Wert senden | Umschalten]
  • Wert: Wert, der bei Funktion „Wert senden“ auf das Ergebnis geschrieben wird.
  • Status aktuell: Wert, der bei Funktion „Umschalten“ invertiert und dann auf das Ergebnis geschrieben wird.
  • Funktion langer Impuls: Funktion des Impulsschalters, wenn eine lange Flanke erkannt wurde.
  • Bei Impulserkennung „Jede Flanke“ wird automatisch „Inaktiv“ verwendet!
    [Wert senden | Umschalten | Inaktiv]
  • Wert langer Impuls: Wert, der bei Funktion langer Impuls „Wert senden“ auf das Ergebnis langer Impuls geschrieben wird.
  • Status aktuell langer Impuls: Wert, der bei Funktion langer Impuls „Umschalten“ invertiert und dann auf das Ergebnis langer Impuls geschrieben wird.

Ausgabeparameter

  • Ergebnis: Wird entsprechend der konfigurierten Funktion beschrieben, sobald ein kurzer Impuls erkannt wird.
    Wenn die Erkennung langer Impulse aktiviert ist, ist das dann, wenn vor Ablauf der Zeit eine weitere Flanke erkannt wird.
    Wenn die Erkennung langer Impulse nicht aktiviert ist, ist das sofort nach Erkennung der richtigen Flanke für den Beginn des Impulses.
  • Ergebnis langer Impuls: Wird entsprechend der gewählten Funktion langer Impuls beschrieben, sobald ein langer Impuls erkannt wird.
    Das ist nach Erkennung eines Impulses und Ablauf der in Impulsdauer lang definierten Zeit.

Bedingungsparameter

  • Ausführen: Bestimmt, ob der Funktionsbaustein deaktiviert ist, immer ausgeführt wird oder nach einer Bewertung einer Bedingung ausgeführt wird.
    [Immer | Nie | Bedingung]
  • Wert: Wert der Bedingung.
  • Operator: Operator der Bedingung.
  • Vergleichswert: Vergleichswert der Bedingung.

1.4 STA-2029 Funktionsbaustein Jalousieautomatik

Der Funktionsbaustein Jalousieautomatik automatisiert die Bedienung einer Jalousie für Sichtschutz, Endblendung und / oder Beschattung.

Wenn Kriterien für mehrere Funktionen erfüllt sind, wird nach folgenden Prioritäten bestimmt, welche Funktion aktiv ist:

  1. Automatiksperre
  2. Aussperrschutz
  3. Sichtschutz
  4. Entblendung
  5. Beschattung

Die Endposition wird nicht angefahren, wenn die Funktion durch Beginn einer anderen Funktion mit höherer Priorität beendet wird. In diesem Fall wird direkt die Startposition der neuen Funktion angefahren.

Um die Aktivierung von z.B. der Beschattung bei der Jalousie auch von der Sonneneinstrahlung oder der Außentemperatur abhängig machen zu können, kann zentral ein Funktionsbaustein für die Entscheidung über die Aktivierung verwendet werden. Bei allen dafür gewünschten Jalousiebausteinen kann dann der Parameter Beschattung mit dem Ergebnis dieser zentralen Entscheidung verknüpft werden. (Für die Entscheidung, ob die notwendige Temperatur oder Sonneneinstrahlung erreicht ist, kann z.B. ein Zweipunktregler verwendet werden.)

Parameter für den Sichtschutz

  • Sichtschutz: Aktiviert die Funktionalität „Sichtschutz“.
    Die Funktionalität „Sichtschutz“ fährt die Jalousie bei der Aktivierung in die konfigurierte Start-Position und bei der Deaktivierung in die konfigurierte End-Position.
  • Ab Sonnenhöhenwinkel: Sonnenhöhenwinkel, ab dem die Funktion „Sichtschutz“ am Abend aktiviert ist (-3°..Dämmerung, – 9°..Dunkelheit).
  • Zumindest ab: Uhrzeit, ab der die Funktion „Sichtschutz“ unabhängig vom Sonnenstand am Abend zumindest aktiv ist.
  • Bis Sonnenhöhenwinkel: Sonnenhöhenwinkel, bis zu dem die Funktion „Sichtschutz“ am Morgen aktiviert ist (-9°..Dunkelheit, – 3°..Dämmerung).
  • Zumindest bis: Uhrzeit, bis zu der die Funktion „Sichtschutz“ unabhängig vom Sonnenstand am Morgen zumindest aktiv ist.
  • Jalousie Start-Position: Jalousie Position in %, auf welche die Jalousie beim Start der Funktion „Sichtschutz“ gefahren wird.
  • Lamellen Start-Position: Lamellen Position in %, auf welche die Jalousie beim Start der Funktion „Sichtschutz“ gefahren wird.
  • Jalousie End-Position: Jalousie Position in %, auf welche die Jalousie nach dem Ende der Funktion „Sichtschutz“ gefahren wird.
  • Lamellen End-Position: Lamellen Position in %, auf welche die Jalousie nach dem Ende der Funktion „Sichtschutz“ gefahren wird.

Jalousieautomatik

Parameter für die Entblendung

  • Entblendung: Aktiviert die Funktionalität „Entblendung“.
    Die Funktionalität „Entblendung“ fährt die Jalousie bei der Aktivierung in die konfigurierte Start-Position und bei der Deaktivierung in die konfigurierte End-Position. Solange die Funktion aktiv ist, wird die Lamellen-Position dem aktuellen Sonnenstand angepasst, die Lamellen werden aber nie mehr als die konfigurierte „Min Lamellen-Position“ geöffnet.
  • Ab Sonnenhöhenwinkel: Sonnenhöhenwinkel, ab dem die Funktion „Entblendung“ am Morgen aktiviert ist (-9°..Dunkelheit , – 3°..Dämmerung).
  • Bis Sonnenhöhenwinkel: Sonnenhöhenwinkel, bis zu dem die Funktion „Entblendung“ am Abend aktiviert ist (-3°..Dämmerung, – 9°..Dunkelheit).
  • Min Lamellen-Position: Mindestposition der Lamellen im Tagesverlauf (100% ist vollständig geschlossen).
  • Jalousie Start-Position: Jalousie Position in %, auf welche die Jalousie beim Start der Funktion „Entblendung“ gefahren wird.
  • Jalousie End-Position: Jalousie Position in %, auf welche die Jalousie nach dem Ende der Funktion „Entblendung“ gefahren wird.
  • Lamellen End-Position: Lamellen Position in %, auf welche die Jalousie nach dem Ende der Funktion „Entblendung“ gefahren wird.

Jalousieautomatik Entblendung

Parameter für die Beschattung

  • Beschattung: Aktiviert die Funktionalität „Beschattung“.
    Die Funktionalität „Beschattung“ fährt die Jalousie bei der Aktivierung in die konfigurierte Start-Position und bei der Deaktivierung in die konfigurierte End-Position. Solange die Funktion aktiv ist, wird die Lamellen-Position dem aktuellen Sonnenstand angepasst, sodass es keine direkte Sonneneinstrahlung durch das Fenster gibt.
  • Ab Sonnenhöhenwinkel: Sonnenhöhenwinkel, ab dem die Funktion „Beschattung“ am Morgen aktiviert ist (-9°..Dunkelheit , – 3°..Dämmerung).
  • Bis Sonnenhöhenwinkel: Sonnenhöhenwinkel, bis zu dem die Funktion „Beschattung“ am Abend aktiviert ist (-3°..Dämmerung, – 9°..Dunkelheit).
  • Jalousie Start-Position: Jalousie Position in %, auf welche die Jalousie beim Start der Funktion „Beschattung“ gefahren wird.
  • Jalousie End-Position: Jalousie Position in %, auf welche die Jalousie nach dem Ende der Funktion „Beschattung“ gefahren wird.
  • Lamellen End-Position: Lamellen Position in %, auf welche die Jalousie nach dem Ende der Funktion „Beschattung“ gefahren wird.

Jalousieautomatik Beschattung

Parameter für die Automatiksperre

Jalousieautomatik Automatiksperre

  • Automatiksperre: Aktiviert die Funktionalität „Automatiksperre durch manuelle Bedienung“.
    Die Funktionalität „Automatiksperre durch manuelle Bedienung“ verhindert, dass nach manueller Bedienung der Jalousie eine Automatik die Position der Jalousie wieder verändert.
  • Dauer [min]: der Sperre automatischer Fahrbefehle (in Minuten) nach Erkennung einer manuellen Jalousiebedienung.
  • Jalousie Auf/Ab: Verknüpfung mit Kommando Attribut für Auf/Ab Fahren der Jalousie. Der Empfang dieses Kommandos löst die Automatiksperre aus.
    Der erste Empfang dieses Kommandos nach Systemstart wird ignoriert (Initialisierung des Datenobjektattributwerts aufgrund Startwert oder Busabfrage).
    Hinweis: Das KNX Aktualisieren Flag beim SystemTera.ServerV Busobjekt darf nicht gesetzt werden, um Fehlfunktionen durch Abfragen anderer Busteilnehmer zu vermeiden!
  • Lamellen Zu/Stop: Verknüpfung mit Kommando Attribut für Lamellen Auf/Zu oder Stop der Jalousie. Der Empfang dieses Kommandos löst die Automatiksperre aus.
    Der erste Empfang dieses Kommandos nach Systemstart wird ignoriert (Initialisierung des Datenobjektattributwerts aufgrund Startwert oder Busabfrage).
    Hinweis: Das KNX Aktualisieren Flag beim SystemTera.ServerV Busobjekt darf nicht gesetzt werden, um Fehlfunktionen durch Abfragen anderer Busteilnehmer zu vermeiden!
  • Jalousie-Position setzen: Verknüpfung mit Kommando Attribut für Jalousie-Position setzen. Der Empfang dieses Kommandos löst die Automatiksperre aus.
    Der erste Empfang dieses Kommandos nach Systemstart wird ignoriert (Initialisierung des Datenobjektattributwerts aufgrund Startwert oder Busabfrage).
    Hinweis: Das KNX Aktualisieren Flag beim SystemTera.ServerV Busobjekt darf nicht gesetzt werden, um Fehlfunktionen durch Abfragen anderer Busteilnehmer zu vermeiden!
  • Lamellen-Position setzen: Verknüpfung mit Kommando Attribut für Lamellen-Position setzen. Der Empfang dieses Kommandos löst die Automatiksperre aus.
    Der erste Empfang dieses Kommandos nach Systemstart wird ignoriert (Initialisierung des Datenobjektattributwerts aufgrund Startwert oder Busabfrage).
    Hinweis: Das KNX Aktualisieren Flag beim SystemTera.ServerV Busobjekt darf nicht gesetzt werden, um Fehlfunktionen durch Abfragen anderer Busteilnehmer zu vermeiden!

Parameter für den Aussperrschutz

Jalousieautomatik Aussperrschutz

  • Aussperrschutz: Ein aktiver Aussperrschutz bedeutet, dass die Position der Jalousie durch die Automatik nicht mehr verändert wird, solange dieses Flag gesetzt ist.
  • Automatisch öffnen: Ist dieses Flag gesetzt, wird bei der Aktivierung des Aussperrschutzes automatisch die Jalousie geöffnet.

Raum & Fenster Parameter:

  • Fenster Ausrichtung: Ausrichtung des Fensters nach der Himmelsrichtung in Grad (0°..Nord, 90°..Ost, 180°..Süd, 270°..West).
  • Lamellen Zwischenstellungen: Anzahl der Lamellen Zwischenstellungen für die Funktionen „Entblendung“ und „Beschattung“.
  • Fenster Tiefe Links [mm]: Tiefe des Fenstervorsprungs / der Fensterlaibung links in mm (links gesehen von innen).
  • Dieser Parameter dient der Berechnung, ab wann die Sonne aufgrund des Horizontalwinkels durch das Fenster den Raum erreichen kann.
  • Fenster Tiefe Rechts [mm]: Tiefe des Fenstervorsprungs / der Fensterlaibung rechts in mm (rechts gesehen von innen).
  • Dieser Parameter dient der Berechnung, ab wann die Sonne aufgrund des Horizontalwinkels durch das Fenster den Raum erreichen kann.
  • Fenster Breite [mm]: Breite der Fensteröffnung in mm.
    Dieser Parameter dient der Berechnung, ab wann die Sonne aufgrund des Horizontalwinkels durch das Fenster den Raum erreichen kann.

 

Jalousieautomatik Raum Fensterparameter

 

Die folgende Skizze verdeutlicht, welche Maße in den Raum & Fenster Parametern konfiguriert werden müssen:

SystemTera_270_10_Jalousieautomatik_Raum_und_Fensterparameter

 

Damit kann dann bestimmt werden, in welchem Bereich direkte Sonneneinstrahlung durch das Fenster in den Raum gelangen kann:

SystemTera_270_11_Jalousieautomatik_Raum_und_Fensterparameter

 

Globale Parameter

Jalousieautomatik globale Parameter

 

  • Aktueller Sonnenhöhenwinkel: Aktueller Höhenwinkel der Sonne zur automatischen Aktivierung der Funktionen „Sichtschutz“, „Entblendung“ oder „Beschattung“.
    Der notwendige Wert kann vom Busobjekt „SonnenHöhenwinkel“ des „Datum/Uhrzeit“ Busses in ein Datenobjekt-Attribut verlinkt werden. Das Datenobjekt-Attribut kann dann mit diesem Parameter verlinkt werden.
  • Aktueller Sonnenhorizontalwinkel: Aktueller Horizontalwinkel der Sonne zur automatischen Berechnung, ob die Sonne durch das Fenster den Raum erreichen kann.
    Der notwendige Wert kann vom Busobjekt „SonnenHorizontalwinkel“ des „Datum/Uhrzeit“ Busses in ein Datenobjekt-Attribut verlinkt werden. Das Datenobjekt-Attribut kann dann mit diesem Parameter verlinkt werden.
  • Aktuelle Uhrzeit: Aktuelle Uhrzeit zur automatischen Aktivierung der Funktion „Sichtschutz“.
    Der notwendige Wert kann vom Busobjekt „Uhrzeit“ des „Datum/Uhrzeit“ Busses in ein Datenobjekt-Attribut verlinkt werden. Das Datenobjekt-Attribut kann dann mit diesem Parameter verlinkt werden.
  • Jalousie-Position Rückmeldung: Rückmeldung der aktuellen Jalousie- Position für den Funktionsbaustein Jalousieautomatik.
    Bietet der Aktor keine Rückmeldung der aktuellen Jalousie-Position, dann muss dieser Parameter nicht befüllt werden.
  • Lamellen-Position Rückmeldung: Rückmeldung der aktuellen Lamellen- Position für den Funktionsbaustein Jalousieautomatik.
    Bietet der Aktor keine Rückmeldung der aktuellen Lamellen-Position, dann muss dieser Parameter nicht befüllt werden.

Ausgabeparameter

SystemTera_270_13_Jalousieautomatik_Ausgabeparameter

  • Jalousie Auf/Ab: Ausgabe für den Aktor zum Auf-/Abfahren der Jalousie bis in die beiden Endpositionen.
  • Soll-Position Jalousie: Ausgabe für den Aktor zum Setzen der Jalousie Position in %.
  • Soll-Position Lamellen: Ausgabe für den Aktor zum Setzen der Lamellen Position in %.
  • Sonneneinstrahlung ab Sonnenhorizontalwinkel: Ausgabe, ab welchem Sonnenhorizontalwinkel direkte Sonneneinstrahlung in den Raum gelangt (abhängig von den Raum und Fenster Parametern).
  • Sonneneinstrahlung bis Sonnenhorizontalwinkel: Ausgabe, bis zu welchem Sonnenhorizontalwinkel direkte Sonneneinstrahlung in den Raum gelangt (abhängig von den Raum und Fenster Parametern).
  • IstSichtschutzAktiv: Ausgabe, ob die Funktion „Sichtschutz“ aktuell aktiv ist.
  • IstEntblendungAktiv: Ausgabe, ob die Funktion „Entblendung“ aktuell aktiv ist.
  • IstBeschattungAktiv: Ausgabe, ob die Funktion „Beschattung“ aktuell aktiv ist.
  • IstAutomatiksperreAktiv: Ausgabe, ob die Funktion „Automatiksperre durch manuelle Bedienung“ aktuell aktiv ist.

 

Bedingungsparameter

  • Ausführen: Bestimmt, ob der Funktionsbaustein deaktiviert ist, immer ausgeführt wird oder nach einer Bewertung einer Bedingung ausgeführt wird.
    [Immer | Nie | Bedingung]
  • Wert: Wert der Bedingung.
  • Operator: Operator der Bedingung.
  • Vergleichswert: Vergleichswert der Bedingung.

2 Behobene Defekte – Server

2.1  STA-2025 Cloud-Downtime oder Verbindungsprobleme erzeugen Restarts

Verhalten bisher:

Bei Downtimes der Cloud bzw. wenn eine Box kurzzeitig keine Verbindung zur Cloud hatte (z.B. weil die öffentliche IP Adresse geändert wurde), war teilweise folgendes zu beobachten:

Es wurde der Fehler „Systemüberwachung: Prozess wurde neu gestartet (RealTimeServer)“ protokolliert.
Es wurde der Fehler „Systemüberwachung: Prozess wurde neu gestartet (TeraServer)“ protokolliert.
Danach wurde die Information „SystemTera.Server Software wurde neu gestartet“ protokolliert.
Verhalten neu:

Das Problem wurde behoben, die SystemTera.Server können jetzt auch ohne Neustart problemlos mit Downtimes der Cloud oder Wechseln der öffentlichen IP-Adresse umgehen.

2.2   STA-2137 Attribute mit Initialisierungswert werden nicht an KNX gesendet

Verhalten bisher:

Wenn ein Attribut einen definierten Initialisierungswert hatte oder auf „Letzter Wert vor Neustart“ konfiguriert war, wurde der Wert nach dem Start des Servers auch dann nicht an den KNX gesendet, wenn das Übertragen Flag am verknüpften KNX Attribut gesetzt war.

Verhalten neu:

Das Problem wurde behoben, Initialisierungswerte werden korrekt an den KNX gesendet.

2.3  STA-2148 / STA-2159 Probleme beim Update von SystemTera.ServerV

Verhalten bisher:

Wurde einem SystemTera.ServerV ein Update auf eine neue Version über die Cloud geschickt, konnte es passieren, dass der Server das Update nicht richtig installierte und danach im Rescue Mode landete. Damit war er über die Cloud nicht mehr erreichbar.

Verhalten neu:

Der Update-Mechanismus wurde überarbeitet. Es wird jetzt die heruntergeladene Update-Datei vor der Installation überprüft. Wurde die Datei nicht vollständig oder mit einem CRC-Fehler aus der Cloud geladen, wird sie verworfen und das Update abgebrochen. Ansonsten wird das Update installiert und danach der Neustart zur Aktivierung der neuen Version ausgelöst.

2.4  STA-2154 Watchdog berechnet CPU-Auslastung falsch

Verhalten bisher:

Der Watchdog überwacht die CPU-Auslastung der Einzelteile des SystemTera.Server Prozesses. Dabei konnte es bei Neustarts des SystemTera.Server Prozesses (z.B. aufgrund der Übertragung einer neuen Konfiguration) dazu kommen, dass die CPU-Auslastung falsch berechnet wurde (> 100%).

Verhalten neu:
Der Fehler wurde behoben, die CPU-Auslastung wird jetzt korrekt berechnet.

2.5  STA-2155 / STA-2230 Neustarts aufgrund Signal 11 Fehlermeldungen

Verhalten bisher:

Beim Neustart des SystemTera.Server Prozesses (z.B. aufgrund der Übertragung einer neuen Konfiguration) kam es immer wieder zu einem zusätzlichen Neustart aufgrund einer Signal 11 Fehlermeldung, die auch im Anlagen-Log in der Cloud protokolliert wurde.

Verhalten neu:

Die Signal 11 Fehler beim Neustart des SystemTera.Server Prozesses wurden analysiert und behoben.

2.6  STA-2204 Ständige Neustarts bei Honeywell XL50 Konfiguration mit Startwerten

Verhalten bisher:

Seit Version 2.6.0 (Einführung des Debug-Modus) funktionierte eine Honeywell XL50 Konfiguration mit Startwerten nicht mehr. Sobald der Startwert auf den XL50 geschrieben wurde, stürzte der SystemTera.Server Prozess ab und wurde durch den Watchdog neu gestartet.

Verhalten neu:

Der Fehler wurde behoben, Startwerte können wieder problemlos auf den XL50 geschrieben werden.

2.7  STA-2232 Funktionsbaustein Fehlkonfiguration kann zu Endlosschleife bei Serverstart führen

Verhalten bisher:

Wurde mit einem Funktionsbaustein eine „Endlosschleife“ konfiguriert (z.B. Lineare Funktion mit demselben Datenobjekt-Attribut als Eingang und Ausgang), dann wurde der SystemTera.Server regelmässig neu gestartet, aber über die Cloud war er nicht mehr erreichbar. Daher konnte auch keine korrigierte Konfiguration mehr hingeschickt werden.

Verhalten neu:

Der Fehler wurde behoben, der Watchdog erkennt eine solche Fehlkonfiguration und startet den SystemTera.Server Prozess OHNE RuleEngine neu. Zusätzlich wird ein Alarm für die Anlage erzeugt, sodass man auf das Problem aufmerksam wird. Danach kann problemlos eine korrigierte Konfiguration zur Anlage geschickt werden.

3 Behobene Defekte – Manager

3.1  STA-2164 Neuanlage eines Mandanten / einer Anlage deaktiviert Speichern-Button nach Ermittlung der Geo-Koordinaten

Verhalten bisher:

Wurde im SystemTera.Manager ein neuer Mandant / eine neue Anlage angelegt und für die eingegebene Adresse die Geo-Koordinaten ermittelt, wurde der Speichern-Button deaktiviert. Es musste erneut irgendwo im SystemTera.Manager Fenster geklickt werden, um den neuen Mandaten / die neue Anlage speichern zu können.

Verhalten neu:

Der Fehler wurde behoben. Nach der Ermittlung der Geo-Koordinaten ist der Speichern-Button weiterhin aktiv, wenn keine Validierung ihr Veto einlegt.

3.2  STA-2167 Probleme mit EnOcean Thermokon Fühler Konfiguration

Verhalten bisher:

EnOcean Thermokon Fühler SR65 ließ sich anlernen und lieferte periodisch Telegramme. Es gab aber folgende Probleme:

• Beim Anlernen ließ sich im Drop Down nicht der Temp Range – 20..+60°C auswählen.

• Die empfangenen Telegramme wurdenimmer mit Wert 40°C angezeigt.

Verhalten neu:

Die Fehler wurden behoben, ein EnOcean Thermokon Fühler kann jetzt problemlos konfiguriert werden.

3.3  STA-2175 Fehler beim SystemTera.Controller Import

Verhalten bisher:

Legte man einen SystemTera.Controller an UND erzeugt man eines der neuen WMZ Attribute manuell UND führt danach einen Import aus, passierte ein Fehler.

Verhalten neu:

Der Fehler wurde behoben. SystemTera.Controller Importe können auch dann wieder ausgeführt werden, wenn bereits neue WMZ Attribute angelegt wurden.

3.4 STA-2219 Fernüberwachung-Benutzer kann seinen eigenen Account nicht ändern

Verhalten bisher:

Wollte ein Fernüberwachung Benutzer im SystemTera.Manager die Details seines Accounts ändern (z.B. seine Email-Adresse ergänzen), wurde eine Fehlermeldung angezeigt.

Verhalten neu:

Der Fehler wurde behoben, Fernüberwachung Benutzer können wieder problemlos ihren eigenen Account aktualisieren.